Feld-, Wald- und Wiesenlauf rund um Trier (Teil 2)

Mitten im Frühling angekommen habe ich es endlich geschafft, die Runde mal wieder zu laufen. Dieses Mal wirklich komplett, aber als Bericht fehlt hier ja nur der zweite Teil. 🙂

Vor einiger Zeit, mit müden, sehr müden Beinen habe ich bei km 30 Schluss gemacht und bin den direkten Heimweg angetreten.hier  Nicht so dieses Mal. Den Fehler, schon mit völlig schlappen Beinen loszulaufen, mache ich im Training nicht noch einmal. Dieses Mal bin ich schlauer und habe den langen Lauf ein paar Tage nach hinten geschoben.

So fühlt sich bei 30 noch alles relativ gut an und ich nehme die restlichen Berge in Angriff. Zunächst darf ich allerdings ein kleines Tal durchqueren, das die Stadtteile Mariahof und Kernscheid trennt. Letzteres auch ein ehemaliges Dorf, schon lange eingemeindet aber doch noch in manchen Ecken mit sehr dörflichem Charakter. Auf dem Weg aus dem Tal treffe ich auf eben jenen Baum, der auch immer wieder bei  Rainer oder  Anne im Blog auftaucht. Das Motiv bietet sich aber auch dermaßen zum Fotografieren an.20170511_112124

Nach einem Schlenker am Ortsrand entlang führt der Weg hinab ins nächste Tal, arbeitet sich dann mal geradeaus und steil, mal in kleinen Serpentinen, wieder auf die Höhe. Um dann parallel zum Hang und immer wieder mit grandioser Aussicht auf die Stadt (und die andere Moselseite, auf der man ja vor kurzem noch war….) als Wiesenweg weiter zu verlaufen. Wirklich schön läuft es sich heute aber nicht. Der wenige Regen der letzten Tage hat nicht nachhaltig gereicht, um den Boden wieder angenehm weich zu machen.

Auf der Höhe heißt natürlich nicht , dass es nicht noch höher ginge. Ein kurzer heftiger Anstieg, Straßenüberquerung und wieder Wiesenwege. Danach muss eine Streckenänderung her. Mein Lieblingstrail auf diesem Abschnitt ist in den letzten Monaten völlig zugewuchert. Wirklich blöd ist das. Die Alternative ist noch halbwegs gangbar. Und weist nach einer Kurve wieder nach oben, bis zum Höchsten Punkt der Strecke. Dort will ich sogar gerne hin. Der Blick reicht in alle Richtungen weit über das Moseltal. Kurz vor Ende des Laufs hat man noch einmal die komplette vorher abgelaufene Strecke vor Augen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie weit das alles aussieht. Oder wie weit man in ein paar Stunden laufen kann. 😉

Danach geht es fast nur noch bergab. Beine lockern, die Aussicht genießen. Ein kurzer Abstecher durch die alte Siedlung der Domäne Avelsbach (sorry, Foto vergessen, war in Gedanken schon zu Hause). Urige Häuser. Fast wie Bullerbü. Ein letzter „lustiger“ Downhill. So um zu testen, ob die Beine noch wollen. Und der Schlussanstieg – kurz und knackig – darf auch nicht fehlen.

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4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Weinbergschnecke sagt:

    Hach, einfach schön, unsere Heimat, liebe Birthe! 🙂 Toll, dass es jetzt mit der kompletten Runde geklappt hat. Magst du evtl. mal die Karte mit dem Routenverlauf einstellen oder mir schicken? Ich hätte Lust die Tour auch mal – häppchenweise – abzulaufen bzw. zu laufwandern (angesichts der steilen Passagen, die mir teils ja durchaus vertraut sind, werde ich wohl des Öfteren mal den Joker „Gehpause“ ziehen).

    Alles im Plan für das große Abenteuer bei dir, oder? 🙂

    Liebe Grüße,
    Anne

  2. trailfrosch sagt:

    Liebe Anne,

    oh ja, wir habe sehr schöne Ecken hier bei uns. 🙂 Ich kann dir die Strecke gerne schicken. Oder wir laufen sie abschnittsweise mal zusammen ab. Etappen haben den Vorteil, dass man die zwei nicht so schönen aber unvermeidlichen Abschnitte durch die Stadt auslassen kann.
    Das Training: absolut im Plan. Ich bin sehr gespannt, was da so auf mich zukommt.

    Liebe Grüße
    Birthe

  3. regenfrau sagt:

    Liebe Birthe,

    die Form passt! Am Wochenende habe ich schon kurz mal bei dir reingelesen, um mir dann die Umgebung von Trier mal wieder persönlich zu gönnen!
    Vor dem Freundschaftslauf fehlte irgendwie die Zeit, um ein paar Worte mit dir zu wechseln und danach habe ich dich nirgends mehr erblickt. Aber nachdem das sicher nicht mein letzter Besuch in eurer schönen Gegend war, kommt sicher eine andere Gelegenheit! 🙂

  4. trailfrosch sagt:

    Liebe Doris,
    nachher auf den Fotos habe ich dich vermutlich gesehen (mit Anne). Leider war diesen Samstag bei uns zu viel los, um noch für ein Nach-dem-Laufe-Schwätzchen zu bleiben. Ich bin kurz vor Ende der Strecke schon auf direkten Wege nach Hause abgebogen.
    Aber wie du sagst, es kommen sicherlich noch Gelegenheiten.
    LG Birthe

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